Hanoi kennst du schon gut von uns. Heute nehmen wir dich mit in den Süden Vietnams, in die größte Stadt des Landes. Offiziell heißt sie Ho-Chi-Minh-Stadt, im Alltag sagen viele Menschen einfach Saigon, auch die Einheimischen selbst. Beide Namen gehören zu dieser Stadt, und du wirst beide hören.
Saigon ist laut, schnell und voller Leben. Morgens um sechs gehört die Straße den Garküchen und den Kaffeeständen auf kleinen Plastikhockern. Tagsüber schiebt sich ein endloser Strom aus Motorrollern durch die Straßen, beladen mit Familien, Waren und manchmal einem Kühlschrank. Abends gehen die Neonlichter an, und die Stadt fängt erst richtig an.
Ho-Chi-Minh-Stadt steckt voller Gegensätze. Glänzende Hochhäuser stehen neben schmalen Gassen, in denen das Leben vor der Haustür stattfindet. Alte Märkte liegen gleich neben modernen Einkaufsstraßen. Am Saigon-Fluss treffen Tradition und Aufbruch aufeinander.
Jeden Tag kommen Menschen aus dem ganzen Land hierher, mit großen Hoffnungen auf Arbeit und ein besseres Leben. Für viele erfüllt sich dieser Traum. Für manche Kinder sieht die Stadt jedoch ganz anders aus.
Was wir dort erleben und warum wir jetzt auch in Ho-Chi-Minh-Stadt für Kinder da sind, erzählen wir dir im nächsten Post.





